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Ausgangslage 04 · Nach dem Go-live

Es läuft.
Mehr aber auch nicht.

Das System ist produktiv, das Projekt beendet, das Budget aufgebraucht. Jetzt zeigt sich, ob der Betrieb mitgedacht wurde: ob Wissen dokumentiert ist, ob Anforderungen ankommen und ob sich die Lösung mit dem Geschäft weiterentwickelt.

Woran Sie es merken

Vier Sätze aus dem ersten Jahr nach dem Go-live.

01 · WISSEN

„Das kann nur einer bei uns.“

Konfigurationswissen steckt in ein oder zwei Köpfen. Urlaub und Kündigung werden zum Betriebsrisiko.

02 · ANFORDERUNGEN

„Steht auf der Liste.“

Verbesserungswünsche werden gesammelt, aber nicht priorisiert und nicht umgesetzt. Die Fachbereiche resignieren.

03 · RELEASES

„Updates machen wir lieber nicht.“

Ohne Testroutine wird jedes Update zum Risiko. Der Rückstand wächst, bis ein Sprung unvermeidlich ist.

04 · NUTZUNG

„Die Hälfte arbeitet weiter mit Excel.“

Funktionen sind vorhanden, werden aber nicht genutzt. Der erwartete Nutzen tritt nicht ein.

Vorgehen

Vier Schritte zu einem Betrieb, der trägt.

01

Bestandsaufnahme

Konfiguration, Schnittstellen, offene Punkte und Wissensverteilung erfassen.

02

Dokumentation

Das Wissen aus den Köpfen in eine gepflegte Systemdokumentation überführen.

03

Routinen

Release- und Testmanagement, Backlog-Priorisierung, Service-Review im festen Takt.

04

Befähigung

Key-User, die Änderungen selbst vornehmen können und wissen, wann nicht.

Woran Sie uns messen

Woran ein tragfähiger Betrieb erkennbar ist.

Ein guter Betrieb zeigt sich nicht an der Zahl bearbeiteter Anfragen, sondern daran, dass ihre Ursachen zurückgehen.

Zu unseren Managed Services

01
Wiederkehrende StörungenWerden Ursachen behoben oder Symptome bearbeitet?
02
Anteil dokumentierter KonfigurationWas ist nachvollziehbar, was steckt in Köpfen?
03
Umgesetzte Verbesserungen je QuartalWie viel aus dem Backlog kommt tatsächlich an?
04
Nutzungsgrad zentraler FunktionenWird genutzt, wofür bezahlt wurde?
Im Service-Review besprochen · dokumentiert · nachverfolgt
Fragen

Was uns nach dem Go-live häufig gefragt wird.

Wir haben einen Dienstleister, sind aber unzufrieden. Was nun?

Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme des Systems. Ob daraus ein Wechsel folgt, entscheiden Sie danach. Mehr dazu unter Service-Übernahme.

Können wir den Betrieb intern behalten?

Ja, und häufig ist das sinnvoll. Dann liegt unsere Rolle im Aufbau von Dokumentation, Routinen und Key-User-Kompetenz, mit einem definierten Ende.

Lohnt sich das, wenn das System ohnehin abgelöst werden soll?

Gerade dann. Ein stabiler Betrieb ist die Voraussetzung dafür, die Ablösung geordnet vorzubereiten statt unter Zeitdruck zu entscheiden.

Erster Schritt

Wie belastbar ist Ihr Betrieb heute?

45 Minuten mit IT und Fachbereich. Danach ein Briefing auf einer Seite.

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