„Dafür müssen wir in den Keller."
Eine Charge vorwärts und rückwärts verfolgen heisst: mehrere Systeme, ein Ordner, ein langer Nachmittag. Im Rückruffall zählt jede Stunde.
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Sage X3 bringt Einkauf, Produktion, Qualität, Lager und Vertrieb in ein System. Mehrwerksfähig, mit der Tiefe, die Rezeptur- und Variantenfertigung braucht. Unsere Aufgabe ist der Teil davor: Ein Prozessmodell, auf das sich alle Werke einigen, und Stammdaten, auf die man sich verlassen kann.
Eine Charge vorwärts und rückwärts verfolgen heisst: mehrere Systeme, ein Ordner, ein langer Nachmittag. Im Rückruffall zählt jede Stunde.
Rezepturen und Stücklisten leben in Insellösungen. Was in der Halle produziert wird, weicht von dem ab, was das ERP kennt.
MHD, FEFO, Sperren und Gebinde werden nebenher gepflegt. Die Disposition arbeitet gegen Zahlen, denen sie nicht traut.
Historisch gewachsen, jedes für sich sinnvoll. Vergleichbar wird es erst durch nachgelagerte Auswertungen, wenn überhaupt.
Anforderungen an Datenaustausch, Abrufe und Nachweise steigen schneller, als die Systemlandschaft mitkommt.
Das Altsystem läuft aus, Anpassungen sind heikel, und keiner will derjenige sein, der den Wechsel anstösst.
Der Gewinn liegt nicht in einzelnen Funktionen. Er liegt darin, dass niemand mehr dieselbe Information dreimal erfasst und zweimal korrigiert.
Vorwärts und rückwärts vom Wareneingang bis zum Kunden, mit Sperrlogik und Nachweisdokumenten.
Prozess- und Variantenfertigung mit Versionen, Ausbeuten, Nebenprodukten und Arbeitsplänen.
Prüfpläne, Freigaben und Abweichungen laufen dort, wo auch produziert und gelagert wird.
Ein Prozessmodell über alle Standorte, in dem lokale Besonderheiten Platz haben, ohne die Vergleichbarkeit zu zerstören.
Sage X3 zeigt Einkauf, Produktion, Qualität, Lager und Finanzen im selben System. Die Ansichten machen sichtbar, wie ein operativer Vorgang Bestand, Termin, Kosten und Ergebnis verändert.

Navigation, Kundenbeziehungen, Aufträge und Termine werden passend zur Rolle gebündelt. Teams gelangen schneller von der Information in den Prozess.

Formulierung, regulatorische Prüfung, Materialplanung, Qualität, Kommissionierung und Lieferung werden als zusammenhängender Ablauf sichtbar.

Marge, Forderungen, Verbindlichkeiten, Cash-to-Cash-Zyklus und Verschuldung schaffen eine gemeinsame Grundlage für finanzielle Entscheidungen.

Produktionskosten, Lieferperformance, Qualitätsfälle, Ausbeute und Überstunden machen Abweichungen dort sichtbar, wo gegengesteuert werden kann.
Funktionsumfang und Darstellung können je nach Rolle und Konfiguration variieren. Sage X3 bei Sage ansehen
Gerade weil die Lage unsicher ist, lässt sich Intransparenz nicht mehr bezahlen.
Für den Business Case zählen vier Grössen, die sich im Werk und in der Bilanz zeigen.
Bestandsgenauigkeit, Reichweiten und Auslastung je Werk sichtbar statt geschätzt.
Fehler entstehen seltener, weil Daten einmal erfasst werden und überall gelten.
Abrufe, Reklamationen und Nachweise werden im Prozess beantwortet, nicht in einer Suchaktion.
Ein zusätzlicher Standort übernimmt ein bestehendes Prozessmodell statt ein eigenes zu erfinden.
In der Standortbestimmung sagen wir Ihnen, welche dieser vier Hebel bei Ihnen realistisch wirken und in welcher Grössenordnung. Termin vereinbaren
Wie lange ein ERP-Projekt dauert, hängt von Ihrer Grösse und Ihrer Fertigungstiefe ab. Als Verkaufsargument taugt das nichts. Interessant ist, wie Ihr Werk ein Jahr nach dem Go-live arbeitet. Deshalb legen wir vorher vier Werte fest und messen den Ausgangspunkt.
| Kriterium | X3 passt, wenn … | Fragen Sie nach Sage Intacct, wenn … |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | Produktion, Material, Rückverfolgung, Logistik | Finanzsteuerung und Konsolidierung |
| Struktur | Werke mit echter Fertigungstiefe | Viele Gesellschaften ohne eigene Produktion |
| Kernprozess | Planen, produzieren, prüfen, liefern | Rechnung raus, Rechnung rein, Abschluss |
| Wer entscheidet | COO, Werkleitung, IT, Qualität | CFO, Finanzleitung, kaufmännische GF |
| Grössenordnung | meist 100 bis 1.000 Mitarbeitende | auch kleinere Einheiten, dafür viele davon |
In Gruppen läuft oft beides: X3 in den Werken, Intacct in der Holding. Der ausführliche Vergleich
Shopfloor, Qualität, Konstruktion und Logistik bleiben eigene Welten mit eigenen Werkzeugen. Die entscheidende Frage ist nicht technisch, sondern organisatorisch: Welches System hat recht, wenn zwei sich widersprechen? Doppelte Datenhaltung ohne klare Führung ist die häufigste Ursache für Ärger im zweiten Jahr.
Nein, und wir raten davon ab. Erst ein Pilotwerk, in dem Prozessmodell und Rückverfolgung nachweislich funktionieren. Danach Rollout nach Vorlage. Das senkt das Risiko und macht die Aufwände planbar.
Die bleiben in der Regel. Wir klären, welche Funktion künftig führend ist und in welche Richtung die Daten fliessen. Wenn das offen bleibt, holt es Sie später ein.
Prüfpläne, Sperren, Freigaben und Chargenverfolgung gehören zum System. Wichtiger ist, dass Auditfähigkeit von Anfang an Projektziel ist und nicht als Nacharbeit nach dem Go-live auftaucht.
Nein. Migrationen aus SAP und anderen Altsystemen machen wir regelmässig. Wir beraten hier unabhängig von einer SAP-Vertriebspartnerschaft und bewerten die Lage allein nach Ihrem Nutzen.
An vier Werten, die wir vorher festlegen: Dauer einer Rückverfolgung, Bestandsgenauigkeit, Liefertreue und Anteil der Aufträge ohne Nacharbeit.
Das hängt an Betriebsgrösse, Fertigungstiefe, Zahl der Werke und dem Zustand Ihrer Stammdaten. Ehrlich sagen lässt sich das erst nach einer Bestandsaufnahme. Tempo ist bei uns kein Verkaufsargument: Ein Go-live, der gehalten wird und den die Halle nicht mitträgt, kostet mehr, als er spart.
Für den Einstieg brauchen Sie nicht immer ein Gespräch. Nutzen Sie zuerst einen Check, ein Briefing oder eine Vorlage.
Zwanzig Minuten zu einer konkreten Entscheidungsfrage. Aufzeichnung und Zusammenfassung erhalten alle Angemeldeten.
Das kostenlose Workbook macht Leistungsbausteine, TCO und offene Punkte in ERP-Angeboten vergleichbar – bevor Sie unterschreiben.
Eine Entscheidung, die Sie vor großen Fehlinvestitionen schützt.
45 Minuten mit Werkleitung, IT und Qualität. Danach ein Briefing auf einer Seite. Kostenfrei, und ohne dass jemand im Termin etwas verkauft.