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Sage X3 · ERP für Fertigung und Supply Chain

Von der Rohware
bis zum Kunden.
Ein Datenstand.

Sage X3 bringt Einkauf, Produktion, Qualität, Lager und Vertrieb in ein System. Mehrwerksfähig, mit der Tiefe, die Rezeptur- und Variantenfertigung braucht. Unsere Aufgabe ist der Teil davor: Ein Prozessmodell, auf das sich alle Werke einigen, und Stammdaten, auf die man sich verlassen kann.

Erst das Prozessmodell Was muss in allen Werken gleich sein, und was darf ausdrücklich anders bleiben?
Dann die Stammdaten Artikel, Rezepturen, Stücklisten. Hier entscheidet sich das Projekt, nicht in der Software.
Pilotwerk zuerst Kein Rollout, bevor eine Rückverfolgung nicht im echten Betrieb funktioniert hat.
Und danach Betrieb, Key-User und Weiterentwicklung bleiben begleitet.
Sage Business Partner Bronze
Implementierungspartner für Sage X3Beratung, Einführung, Integration und Betrieb aus einer Verantwortung.
Woran Sie es merken

Sechs Sätze aus Werk, Qualität und IT.

01 · RÜCKVERFOLGUNG

„Dafür müssen wir in den Keller."

Eine Charge vorwärts und rückwärts verfolgen heisst: mehrere Systeme, ein Ordner, ein langer Nachmittag. Im Rückruffall zählt jede Stunde.

02 · REZEPTUR

„Die gültige Version liegt in der Entwicklung."

Rezepturen und Stücklisten leben in Insellösungen. Was in der Halle produziert wird, weicht von dem ab, was das ERP kennt.

03 · BESTÄNDE

„Der Bestand stimmt einmal im Jahr."

MHD, FEFO, Sperren und Gebinde werden nebenher gepflegt. Die Disposition arbeitet gegen Zahlen, denen sie nicht traut.

04 · WERKE

„Jedes Werk macht es anders."

Historisch gewachsen, jedes für sich sinnvoll. Vergleichbar wird es erst durch nachgelagerte Auswertungen, wenn überhaupt.

05 · KUNDE

„Der Kunde will EDI bis Quartalsende."

Anforderungen an Datenaustausch, Abrufe und Nachweise steigen schneller, als die Systemlandschaft mitkommt.

06 · SYSTEMENDE

„Support gibt es nur noch bis …"

Das Altsystem läuft aus, Anpassungen sind heikel, und keiner will derjenige sein, der den Wechsel anstösst.

Was sich ändert

Daten entstehen einmal und gelten überall.

Der Gewinn liegt nicht in einzelnen Funktionen. Er liegt darin, dass niemand mehr dieselbe Information dreimal erfasst und zweimal korrigiert.

Rückverfolgung

Nachweis, während der Auditor wartet

Vorwärts und rückwärts vom Wareneingang bis zum Kunden, mit Sperrlogik und Nachweisdokumenten.

  • Chargen und Seriennummern
  • MHD, FEFO und Sperren im Standard
  • Rückrufsimulation ohne Ordnersuche
Fertigung

Rezeptur und Stückliste an einer Stelle

Prozess- und Variantenfertigung mit Versionen, Ausbeuten, Nebenprodukten und Arbeitsplänen.

  • Rezepturversionen mit Gültigkeit
  • Ausbeute, Schwund, Nebenprodukt
  • Vor- und Nachkalkulation je Auftrag
Qualität

Prüfen im Prozess, nicht daneben

Prüfpläne, Freigaben und Abweichungen laufen dort, wo auch produziert und gelagert wird.

  • Prüfpläne im Wareneingang und in der Produktion
  • Sperren, Freigaben, Abweichungen
  • Nachweise für IFS, HACCP und Kundenaudits
Mehrwerk

Werke vergleichbar machen

Ein Prozessmodell über alle Standorte, in dem lokale Besonderheiten Platz haben, ohne die Vergleichbarkeit zu zerstören.

  • Werksübergreifende Disposition
  • Gleiche Kennzahlen je Standort
  • Rollout-Vorlage für das nächste Werk
Sage X3 im Einsatz

Vier Ansichten. Eine durchgängige Steuerung.

Sage X3 zeigt Einkauf, Produktion, Qualität, Lager und Finanzen im selben System. Die Ansichten machen sichtbar, wie ein operativer Vorgang Bestand, Termin, Kosten und Ergebnis verändert.

Rollenbasierte Sage X3 Startseite mit Navigation, CRM, Aufträgen und Kalender
01 · Rollenbasierter Arbeitsplatz

Die relevanten Vorgänge auf einer Startseite.

Navigation, Kundenbeziehungen, Aufträge und Termine werden passend zur Rolle gebündelt. Teams gelangen schneller von der Information in den Prozess.

Sage X3 Prozessübersicht für Prozessfertigung und Produktstammdaten
02 · Prozessfertigung

Vom Kundenbedarf bis zur Lieferung nachvollziehbar.

Formulierung, regulatorische Prüfung, Materialplanung, Qualität, Kommissionierung und Lieferung werden als zusammenhängender Ablauf sichtbar.

Sage X3 CFO Dashboard mit Marge, Forderungen, Verbindlichkeiten und Liquidität
03 · CFO-Sicht

Ergebnis, Liquidität und Kapitalbindung gemeinsam sehen.

Marge, Forderungen, Verbindlichkeiten, Cash-to-Cash-Zyklus und Verschuldung schaffen eine gemeinsame Grundlage für finanzielle Entscheidungen.

Sage X3 COO Dashboard mit Produktionskosten, Lieferperformance, Qualität und Ausbeute
04 · COO-Sicht

Produktion nicht nur auslasten, sondern steuern.

Produktionskosten, Lieferperformance, Qualitätsfälle, Ausbeute und Überstunden machen Abweichungen dort sichtbar, wo gegengesteuert werden kann.

Funktionsumfang und Darstellung können je nach Rolle und Konfiguration variieren. Sage X3 bei Sage ansehen

Gerade weil die Lage unsicher ist, lässt sich Intransparenz nicht mehr bezahlen.

In Wachstumsphasen deckt der Umsatz vieles zu. Bei hohen Kapitalkosten und schwankender Nachfrage wird jede Woche Entscheidungsverzögerung sichtbar und jeder Euro unnötig gebundenes Kapital teuer. Eine Systeminvestition wird damit zur Frage der Steuerbarkeit.
Der Investitionsfall

Vier Hebel, die eine ERP-Investition rechtfertigen.

Für den Business Case zählen vier Grössen, die sich im Werk und in der Bilanz zeigen.

CAPEX

Bestände und Anlagevermögen

Bestandsgenauigkeit, Reichweiten und Auslastung je Werk sichtbar statt geschätzt.

WirkungSicherheitsbestände, die heute fehlende Transparenz ersetzen, werden freisetzbar.
OPEX

Nacharbeit und Ausschuss

Fehler entstehen seltener, weil Daten einmal erfasst werden und überall gelten.

WirkungWeniger Suchen, weniger Korrigieren, weniger Sonderfahrten, dauerhaft.
Geschwindigkeit

Reaktion auf Kunde und Markt

Abrufe, Reklamationen und Nachweise werden im Prozess beantwortet, nicht in einer Suchaktion.

WirkungLieferfähigkeit und Auditfähigkeit werden planbar statt personenabhängig.
Skalierung

Kosten je weiterem Werk

Ein zusätzlicher Standort übernimmt ein bestehendes Prozessmodell statt ein eigenes zu erfinden.

WirkungWachstum und Zukäufe erhöhen nicht automatisch die Komplexitätskosten.

In der Standortbestimmung sagen wir Ihnen, welche dieser vier Hebel bei Ihnen realistisch wirken und in welcher Grössenordnung. Termin vereinbaren

Woran Sie uns messen

Die Kennzahlen stehen fest, bevor wir anfangen.

Wie lange ein ERP-Projekt dauert, hängt von Ihrer Grösse und Ihrer Fertigungstiefe ab. Als Verkaufsargument taugt das nichts. Interessant ist, wie Ihr Werk ein Jahr nach dem Go-live arbeitet. Deshalb legen wir vorher vier Werte fest und messen den Ausgangspunkt.

Unser Massstab: messbar, greifbar, entscheidbar

01
Dauer einer RückverfolgungVon der Anfrage bis zum belegten Nachweis.
02
BestandsgenauigkeitAbweichung zwischen System und Zählung.
03
LiefertreueAnteil termingerecht und vollständig gelieferter Aufträge.
04
Aufträge ohne NacharbeitWie viel läuft ohne manuellen Eingriff durch.
Vorher messen · Ziel vereinbaren · Nachher zeigen
Ehrliche Abgrenzung

Wann X3 passt. Und wann nicht.

Kriterium X3 passt, wenn … Fragen Sie nach Sage Intacct, wenn …
SchwerpunktProduktion, Material, Rückverfolgung, LogistikFinanzsteuerung und Konsolidierung
StrukturWerke mit echter FertigungstiefeViele Gesellschaften ohne eigene Produktion
KernprozessPlanen, produzieren, prüfen, liefernRechnung raus, Rechnung rein, Abschluss
Wer entscheidetCOO, Werkleitung, IT, QualitätCFO, Finanzleitung, kaufmännische GF
Grössenordnungmeist 100 bis 1.000 Mitarbeitendeauch kleinere Einheiten, dafür viele davon

In Gruppen läuft oft beides: X3 in den Werken, Intacct in der Holding. Der ausführliche Vergleich

Integration

Das ERP ist die Mitte. Die Ränder entscheiden.

Shopfloor, Qualität, Konstruktion und Logistik bleiben eigene Welten mit eigenen Werkzeugen. Die entscheidende Frage ist nicht technisch, sondern organisatorisch: Welches System hat recht, wenn zwei sich widersprechen? Doppelte Datenhaltung ohne klare Führung ist die häufigste Ursache für Ärger im zweiten Jahr.

MES & Betriebsdaten CAQ / Qualität PLM & CAD EDI / VDA WMS & Lagertechnik Waagen & Etikettierung Instandhaltung BI & Reporting Webshop & Portale

Mehr zu Integration und Schnittstellen

Häufige Fragen

Was Werk, IT und Qualität zuerst fragen.

Müssen alle Werke gleichzeitig umstellen?

Nein, und wir raten davon ab. Erst ein Pilotwerk, in dem Prozessmodell und Rückverfolgung nachweislich funktionieren. Danach Rollout nach Vorlage. Das senkt das Risiko und macht die Aufwände planbar.

Was passiert mit unserem MES, CAQ und PLM?

Die bleiben in der Regel. Wir klären, welche Funktion künftig führend ist und in welche Richtung die Daten fliessen. Wenn das offen bleibt, holt es Sie später ein.

Ist X3 auditfähig?

Prüfpläne, Sperren, Freigaben und Chargenverfolgung gehören zum System. Wichtiger ist, dass Auditfähigkeit von Anfang an Projektziel ist und nicht als Nacharbeit nach dem Go-live auftaucht.

Wir kommen aus SAP. Problem?

Nein. Migrationen aus SAP und anderen Altsystemen machen wir regelmässig. Wir beraten hier unabhängig von einer SAP-Vertriebspartnerschaft und bewerten die Lage allein nach Ihrem Nutzen.

Woran sehen wir, dass es sich gelohnt hat?

An vier Werten, die wir vorher festlegen: Dauer einer Rückverfolgung, Bestandsgenauigkeit, Liefertreue und Anteil der Aufträge ohne Nacharbeit.

Wie lange dauert die Einführung?

Das hängt an Betriebsgrösse, Fertigungstiefe, Zahl der Werke und dem Zustand Ihrer Stammdaten. Ehrlich sagen lässt sich das erst nach einer Bestandsaufnahme. Tempo ist bei uns kein Verkaufsargument: Ein Go-live, der gehalten wird und den die Halle nicht mitträgt, kostet mehr, als er spart.

Vor dem ersten Gespräch

Material für den nächsten Schritt.

Für den Einstieg brauchen Sie nicht immer ein Gespräch. Nutzen Sie zuerst einen Check, ein Briefing oder eine Vorlage.

Briefing

ERP Transformation Briefing

Zwanzig Minuten zu einer konkreten Entscheidungsfrage. Aufzeichnung und Zusammenfassung erhalten alle Angemeldeten.

Vormerken lassen
Ohne InvestitionTermine für 2026 in Vorbereitung
Werkzeug

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Standortbestimmung Produktion

Was müsste in Ihren Werken geklärt sein, bevor ein System hilft?

45 Minuten mit Werkleitung, IT und Qualität. Danach ein Briefing auf einer Seite. Kostenfrei, und ohne dass jemand im Termin etwas verkauft.

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