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Lebensmittel · Hersteller und Verarbeiter

Der Handel fragt.
Sie haben zwei Stunden.

Rückruf, Kundenaudit, Behördenanfrage: Wenn die Rückverfolgung über Ordner, Tabellen und drei Systeme läuft, wird aus einer Auskunft ein Projekttag. Wir bringen Rezeptur, Charge, Qualität und Logistik auf eine gemeinsame Datenbasis.

Rezeptur Versionen mit Gültigkeit, Ausbeuten, Nebenprodukte und Deklaration im führenden System.
Charge Vorwärts und rückwärts vom Wareneingang bis zur Auslieferung.
MHD und FEFO Sperren, Restlaufzeiten und Freigaben im Standard statt in Nebenlisten.
Audit IFS, HACCP und Handelsaudits als Projektziel, nicht als Nacharbeit.
Woran Sie es merken

Vier Sätze aus Produktion und Qualitätssicherung.

01 · RÜCKVERFOLGUNG

„Dafür müssen wir in den Keller.“

Vorwärts- und Rückwärtsverfolgung ist Handarbeit über mehrere Systeme und Papierbelege. Im Rückruffall zählt jede Stunde.

02 · REZEPTUR

„Die gültige Version liegt in der Entwicklung.“

Rezepturen und Deklarationen leben in Insellösungen. Was in der Halle produziert wird, weicht von dem ab, was das ERP kennt.

03 · MHD

„Das Los hätte zuerst raus gemusst.“

Restlaufzeiten und Sperren werden nebenher gepflegt. Abschriften entstehen, weil die Reihenfolge nicht systemgestützt ist.

04 · HANDEL

„Die Listung hängt am Nachweis.“

Spezifikationen, Zertifikate und Auditergebnisse liegen verteilt. Jede Handelsanfrage bindet dieselben zwei Personen.

Was sich ändert

Eine Datenbasis vom Rohstoff bis zur Palette.

Der Gewinn liegt nicht in einzelnen Funktionen, sondern darin, dass niemand dieselbe Information mehrfach erfasst und anschliessend korrigiert.

Zielbild

Rückverfolgung in Minuten

Vom Rohstofflos bis zur Palette beim Kunden, mit Sperrlogik und Nachweisdokument.

  • Chargen- und Seriennummernverfolgung
  • Rückrufsimulation ohne Ordnersuche
  • Prüfergebnisse an der Charge
Zielbild

Rezeptur unter Kontrolle

Eine gültige Version je Zeitraum, mit Ausbeute, Schwund und Nebenprodukt.

  • Versionierung mit Gültigkeitszeitraum
  • Deklaration und Allergene
  • Vor- und Nachkalkulation je Auftrag
Zielbild

Bestände, denen die Disposition traut

MHD, FEFO und Sperren wirken im Prozess, nicht in einer Nebenliste.

  • Restlaufzeitsteuerung
  • Gebinde, Leergut und Pfand
  • Werksübergreifende Disposition
Systemlandschaft

Das ERP ist die Mitte. Die Ränder entscheiden.

Prüflabor, Waage und Etikettierung bleiben eigene Welten. Entscheidend ist, welches System künftig führend ist und wer die Stammdaten verantwortet.

MES & BetriebsdatenCAQ / QualitätWaagen & EtikettierungWMS & LagertechnikEDI zum HandelSpezifikationsdatenbankenLabor / LIMSBI & Reporting

Gerade weil die Lage unsicher ist, lässt sich Intransparenz nicht mehr bezahlen.

In Wachstumsphasen deckt der Umsatz vieles zu. Bei hohen Kapitalkosten und schwankender Nachfrage wird jede Woche Entscheidungsverzögerung sichtbar und jeder Euro unnötig gebundenes Kapital teuer. Eine Systeminvestition wird damit zur Frage der Steuerbarkeit.
Der Investitionsfall

Was sich in der Lebensmittelproduktion tatsächlich rechnet.

Für den Business Case zählen vier Grössen, die sich im Werk und in der Bilanz zeigen.

CAPEX

Bestände und Anlagevermögen

Bestandsgenauigkeit, Reichweiten und Auslastung je Werk sichtbar statt geschätzt.

WirkungSicherheitsbestände, die heute fehlende Transparenz ersetzen, werden freisetzbar.
OPEX

Nacharbeit und Ausschuss

Fehler entstehen seltener, weil Daten einmal erfasst werden und überall gelten.

WirkungWeniger Suchen, weniger Korrigieren, weniger Sonderfahrten, dauerhaft.
Geschwindigkeit

Reaktion auf Kunde und Markt

Abrufe, Reklamationen und Nachweise werden im Prozess beantwortet, nicht in einer Suchaktion.

WirkungLieferfähigkeit und Auditfähigkeit werden planbar statt personenabhängig.
Skalierung

Kosten je weiterem Werk

Ein zusätzlicher Standort übernimmt ein bestehendes Prozessmodell statt ein eigenes zu erfinden.

WirkungWachstum und Zukäufe erhöhen nicht automatisch die Komplexitätskosten.

In der Standortbestimmung sagen wir Ihnen, welche dieser vier Hebel bei Ihnen realistisch wirken und in welcher Grössenordnung. Termin vereinbaren

Woran Sie uns messen

Vier Kennzahlen, vor Projektbeginn vereinbart.

Den Ausgangswert erheben wir vor dem Start. Was daraus geworden ist, zeigen wir im laufenden Betrieb. Die Projektdauer gehört nicht dazu.

Unser Massstab: messbar, greifbar, entscheidbar

01
Dauer einer vollständigen RückverfolgungVon der Anfrage bis zum belegten Nachweis.
02
BestandsgenauigkeitAbweichung zwischen Systembestand und Zählung.
03
Abschriften wegen RestlaufzeitAnteil der Ware, die wegen MHD nicht mehr verkauft wird.
04
Aufwand je HandelsauditPersonentage Vorbereitung und Nachbereitung.
Vorher messen · Ziel vereinbaren · Nachher zeigen
Fragen

Was Produktion und Qualität uns häufig fragen.

Behalten wir unser Laborsystem?

In der Regel ja. Wir klären, welche Prüfergebnisse an der Charge im ERP sichtbar sein müssen und welche im Labor bleiben. Diese Abgrenzung entscheidet später über die Auditfähigkeit.

Wie gehen Sie mit Deklaration und Allergenen um?

Über die Rezepturstruktur, damit Änderungen automatisch in Spezifikationen und Etiketten durchschlagen. Wo eine spezialisierte Deklarationssoftware im Einsatz ist, binden wir sie an.

Wir haben mehrere Werke mit unterschiedlichen Abläufen. Geht das?

Ja, mit einem gemeinsamen Prozessmodell und bewusst zugelassenen lokalen Abweichungen. Wir beginnen mit einem Pilotwerk und rollen anschliessend nach Vorlage.

Betrifft uns die E-Rechnungspflicht?

Ja. Ab 01.01.2027 gilt die Ausstellungspflicht für Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz, ab 01.01.2028 für alle übrigen. Im Handelsgeschäft ist das relevant.

Vor dem ersten Gespräch

Material für den nächsten Schritt.

Für den Einstieg brauchen Sie nicht immer ein Gespräch. Nutzen Sie zuerst einen Check, ein Briefing oder eine Vorlage.

Briefing

ERP Transformation Briefing

Zwanzig Minuten zu einer konkreten Entscheidungsfrage. Aufzeichnung und Zusammenfassung erhalten alle Angemeldeten.

Vormerken lassen
Ohne InvestitionTermine für 2026 in Vorbereitung
Werkzeug

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Alle Formate in den Insights

Standortbestimmung Produktion

Wie lange bräuchten Sie morgen früh für eine vollständige Rückverfolgung?

45 Minuten mit Werkleitung, IT und Qualitätssicherung. Danach ein Briefing auf einer Seite: Reifegrad, Risiken, offene Voraussetzungen.

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